Artikel mit dem Tag "Wahrnehmung"



In dieser abschließenden dritten Folge zum Thema Touchpoint-Management zeige ich Dir an Hand einiger Pra­xis­bei­spie­le aus un­ter­schied­li­chen Branchen wie einige Unternehmen die Berührungspunkte zum Kunden optimal gestalten.
In den Folgen 18 und 19 hast Du schon einiges über die vier Grundtypen gehört, in die sich unsere Persönlichkeit einteilen lässt: Rot (dominant), Gelb (inspirierend), Grün (stetig) und Blau (gewissenhaft). Die Roten und die Gelben waren in Folge 20 dran. Kommen wir jetzt zu den beiden anderen beiden Typen: Die Grünen und die Blauen.

In der Folge 18 und 19 hast Du schon einiges über die vier Grundtypen gehört, in die sich unsere Persönlichkeit einteilen lässt: Rot (dominant), Gelb (inspirierend), Grün (stetig) und Blau (gewissenhaft). Auf den ersten Blick sollte man meinen, diese vier Typen haben nichts gemeinsam. Doch das stimmt nicht.
Grüne Kinder sind brav, später angenehme Mitmenschen, hilfsbereit, gute Zuhörer, teamorientiert, tolerant, nachsichtig und verlässlich. Man kann die grünen Typen leicht ausnutzen, sie wehren sich nicht, weil sie Konflikte scheuen. Blaue sind methodisch, reflektiert, detailorientiert und korrekt. Ihre Welt ist die der Zahlen, Daten, Fakten. Weil sie davon nie genug kriegen können, dauert alles sehr lange. Blaue sind still, vorsichtig und bescheiden. Fragt man sie nicht, sagen sie auch nichts.

Rote sind also laut, polternd und schnell. Noch stärker als ihr Wille ist ihr Antrieb. Zielstrebig und tatkräftig entscheiden sie so schnell, wie sie handeln. Der Wettkampf ist ihr Leben – wo es etwas zu gewinnen gibt, sind sie dabei. Gelbe hingegen sind optimistisch, lebensbejahend, heiter – Sanguiniker eben, Stimmungskanonen, die Schwung in jede Party bringen. Ihr Kopf ist voller Ideen, sie sind sehr kreativ. Sie reden so schnell, wie sie denken, die Gedanken sprudeln nur so.
In den kommenden Folgen erzähle ich Dir deshalb auch einiges über die 4 Grundtypen von Menschen und ihre Verhaltensmuster. Warum ticken manche Menschen so und manche ganz anders? Hast Du Dir auch schon einmal gedacht: "Den Typ Mensch kenne ich! Genau so ist der oder die aus meiner Schule gewesen - oder bei meinem früheren Arbeitgeber!" Da ist viel Wahres dran!

In den letzten 6 Folgen dieses Blogs habe Ich Dir etwas über meine Arbeit mit Pferden erzählt. Und Du hast Dich vielleicht gefragt, warum das für Dich und Dein Unternehmen interessant und wichtig sein kann. Pferde sind Herdentiere und Fluchttiere. Der Mensch ist ein Raubtier, das allein oder im Rudel lebt. Unterschiedlicher könnte es doch gar nicht sein, oder? Wo sind hier also die Parallelen? Aus meiner Sicht gibt es bei beiden Arten folgende Vertreter:
Bei Pferden ist die Reaktion auf eine Veränderung ist immer die gleiche: Schrecken, wegrennen - und dann erst schauen, was eigentlich los ist! Denn das Wichtigste im Leben eines Pferdes ist es, am Leben zu bleiben! Ist Dir schon einmal aufgefallen, dass Menschen auch auf jede Veränderung so reagieren? Also erst erschrecken, dann wegrennen und dann erst schauen, was eigentlich los ist? Obwohl Menschen eigentlich Raubtiere sind? Und obwohl die Veränderung vielleicht positiv ist?

Sehen ist neben dem Flüchten eines der wesentlichen Eigenschaften des Pferdes. Der Mensch sieht ungefähr in einem Radius von 200°. Ein Pferd hingegen sieht in einem Radius von 330° um sich herum. Aber nur 60° davon sieht es zweidimensional, 135° werden auf jedem Auge nur eindimensional erfasst. Eindimensional sehen bedeutet aber, man kann Entfernungen nicht gut einschätzen! Gefährlich, wenn man ein Fluchttier ist!
Wir lernen durch den Umgang mit Pferden, wie wir selbst wahrgenommen werden. Und wie es ist, den anderen selbst wieder richtig wahrzunehmen. Warum denke ich, dass das für Dich und Dein Unternehmen interessant und wichtig sein kann?

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